Leider hat die Beluga nicht sonderlich viele Ausfahrgeräte. Mit einer Tijgerhaai oder 212A kann sie also nicht mithalten. Sie hat aber dafür Klappen die die Brücke, Radar und Antenne abdecken. Diese Klappentechnik ist relativ komplex und wird in einem anderen Beitrag behandelt. Angesteuert werden die Klappen pneumatisch über Ventile. Diese sind unter der Ausfahrgeräteplatteangebaut und steuern unter anderem auch die vorderen Tiefenruder. Die Schematic bietet eine Übersicht der komplexen Technik.
Es gibt auf der Beluga drei Ausfahrgeräte:
- Sehrohr
- Radar (drehend)
- Funkantenne
Dazu kommt noch ein Schnorchel der aber innerhalb des Turms platziert ist und nicht ausgefahren werden kann. Das Original hatte keinen Schnorchel, warum wissen selbst meine russischen Kontakte nicht.
Die Zylinder
Als Zylinder nehme ich herkömmliche Festo-Zylinder die aufgeschnitten und angepasst werden. Der untere Anschlussdeckel wird neu gedreht denn er muss durch die Ausfahrgeräteplatte durchgesteckt werden. Von daher ist der Durchmesser des Deckels genau so groß wie der Zylinder selbst.
Die Ventile
In der Beluga kommt eine 8-Fach Festo-Ventilinsel zum Einsatz. Diese 8 Ventile steuern:
- Klappe für Brücke öffnen und schließen
- Klappe für Radar öffnen und schließen
- Klappe für Funkantenne öffnen und schließen
- Klappe für vordere Tiefenruder öffnen und schließen
- Sehrohr ein- und ausfahren
- Radar ein- und ausfahren
- Funkantenne ein- und ausfahren
- Vordere Tiefenruder ein- und Ausfahren
Desweiteren gibt es noch ein einzelnes Ventil für den Schnorchelkopf das von einem Zwischentank gespeist wird. Dieser Zwischentank sitzt in der Versorgungsleitung und ist mit einem Rückschlagventil versehen. Somit ist sichergestellt dass sich der Schnorchelkopf auch bei niedrigem Druck öffnen lässt.


